03.10. #AUSGEHETZT

Nach Chemnitz und Köthen hat der Zukunft Heimat e.V. für den „Tag der deutschen Einheit“ auch in Cottbus wieder eine Demonstration angemeldet. Doch die Frage wie offen die AfD weiterhin mit faschistischen Kräften zusammenarbeitet ist momentan in der Partei umkämpft. Der Zukunft Heimat e.V. steht exemplarisch für genau diesen Kurs der Eskalation auf der Straße. Mit unserer Kundgebung wollen wir uns klar gegen ihren Hass und ihre Hetze stellen.

Kommt zur Kundgebung!
#AUSGEHETZT – Rechte Einheit aufbrechen
WANN: 3. Oktober, 13:30
WO: Der Ort wird noch bekannt gegeben
MEHR INFOS: www.cottbus-nazifrei.info

Hintergrund: Weiterlesen

Cottbus braucht kein Hetzbüro

Cottbus kommt nicht zur Ruhe. Am Sonntag den 17. Juni werden Rechtsradikale von Zukunft Heimat und AfD in unserer Stadtmitte ein Hetzbüro eröffnen! Während Studierende am Freitag beim Laut gegen Nazis und am Sonntag beim Cottbus Open gemeinsam mit vielen Akteuren der Zivilgesellschaft ein Zeichen für ein weltoffenes Cottbus setzen, gehen Rechte Kräfte zur nächsten Eskalationsstufe über.

Seit Monaten folgt ein Vorfall dem anderen. Bundesweit ist die Stadt in den Medien. Der rechte Verein Zukunft Heimat zerstört das Klima in der Stadt. Auf ihren Demonstrationen hetzen sie gegen Geflüchtete und alle Menschen, die sie als solche wahrnehmen. Auch der Aufstieg von Energie Cottbus wurde von rechten Ausschreitungen überschattet. Um die Probleme in Cottbus lösen zu können, brauchen wir Zusammenhalt. Was wir nicht brauchen, ist ein rechtes Hetzbüro! Weiterlesen

Befreiung fortsetzen 2018

Der 22. April 1945 war der Tag der Befreiung in Cottbus, der 8. Mai für ganz Deutschland.  Wir wollen diese zwei Wochen nutzen, der Opfer der NS-Barbarei zu gedenken, die Widerstandskämpfer*innen mit verschiedenen Veranstaltungen zu ehren und das Ende des Faschismus zu feiern.

21.4. Rechts rockt nicht!
Ort:Ostritz
In dem Neiße-Ort zwischen Zittau und Görlitz soll an diesem Wochenende eines der größten europäischen Nazifestivals stattfinden. Wir wollen die antifaschistischen Gegenaktionen mit einer eigenen Anreise aus Cottbus unterstützen. Bitte meldet euch bei Interesse über die CBNF-Facebookseite.

22.4. ab 10 Uhr: Fahrradtour nach Jamlitz
Ort: Treffpunkt vor der Stadthalle
Wir wollen zusammen mit dem Fahrrad von Cottbus nach Jamlitz fahren, um das KZ-Außenlager „Lieberose“ zu besichtigen. Im Jahr 1944 war es das größte Konzentrationslager im Deutschen Reich für Jüd*innen, wo bis zu 10.000 Gefangene Zwangsarbeit leisten mussten.

24.4. 18:30 Uhr: Film: Die Abenteuer des Werner Holt
Ort: Obenkino
Werner Holt und Gilbert Wolzow sind Freunde seit der Schulzeit, hungrig nach Abenteuern und männlicher Bewährung zogen sie begeistert in den Krieg. Im Frühjahr 1945 liegen sie in einer Stellung im Osten Deutschlands, die sie gegen die anrückende Rote Armee verteidigen sollen. Während dieses Einsatzes erinnert sich Werner Holt an die wichtigsten Stationen seines Lebens.

27.4. 21 Uhr: Konzert mit TON STEINE SCHERBEN
Ort: Gladhouse
Der musikalische Höhepunkt der „Befreiung fortsetzen“-Wochen!  In neuer Besetzung spielen TON STEINE SCHERBEN neue Versionen ihrer alten Polit-Rock-Klassiker. Mit dabei sind die beiden Urgestein-Bandmitglieder Kai und Funky sowie der neue Sänger Gymmick, der den Songs mit seiner Stimme einen neuen, eigenständigen Charakter verleiht.
Unterstützt werden sie an diesem Abend von KÄPTN BLAUSCHIMMEL. Das bedeutet Fastfinger-Pianopunk mit reichlich Synthesizern und weit abseits alteingetretener Punk-Pfade.

2.5. 19 Uhr: Film und Diskussion: Überleben in Demmin
Ort: Obenkino
Demmin, Frühjahr 1945. Während die Rote Armee heranrückt, ereignet sich in eine unfassbare Tragödie, hunderte EinwohnerInnen nehmen sich das Leben. Regisseur Martin Farkas begibt sich auf eine Reise in eine lang verdrängte Vergangenheit. Sein Film zeigt eine Stadt, die mit ihrer Geschichte allein gelassen ist, und spürt den Folgen des Traumas für die Menschen bis heute nach. Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit dem Regisseur.

5.5. 6 Uhr: Tagesfahrt nach Terezin
Auf Einladung  tschechischer Genoss*Innen nimmt DIE LINKE Cottbus am offiziellen Gedenken zur Befreiung des KZ Terezin teil. In der Vergangenheit wurde schon die Wiedereinrichtung der Außenanlagen des Gedenkortes nach den verheerenden Elbehochwassern durch Workshop und Spenden unterstützt. Interessierte sind gegen einen Solifahrpreis zum Mitfahren eingeladen. Anmeldung bitte an: sofri@newiak.de.

7.5. 19 Uhr: Vortrag: „Rote Bergsteiger“ – Wahrheit und Legende
Ort: Stadtbibliothek Cottbus
Joachim Schindler hat intensiv zur Geschichte des Wanderns und Bergsteigens in der Sächsischen Schweiz, insbesondere über die Jahre 1933 bis 1945, geforscht. Um eine objektive Sichtweise bemüht und der oft schwierigen Wahrheit verpflichtet, hat er im vergangenen Jahr eine beeindruckende Chronik zum Thema veröffentlichen können. Er gibt Einblicke in diese Zeit und spricht darüber, wie in Bergsteiger-Klubs und –Vereinen organisierte Jugendliche, Männer und Frauen dem NS-System widerstanden. Natürlich wird es auch um besondere klettersportliche Erfolg gehen, die damals erreicht wurden.

8.5. 17 Uhr: Reisebericht: Lebendig im Baskenland – Gedenken Gernika
Ort: Synagoge am Schloßkirchplatz
An vielen Orten Orten der Erde wurde 2017 an das in den letzten Apriltagen vor 80 Jahren geschehene und als eines der ersten großen international wahrgenommenen Kriegsverbrechen von Gernika gedacht. Gabriele Senft, Bildjournalistin und Dokumentaristin auch im Jugoslawienkrieg (Die Brücke von Vavarin), weilte vor Ort im Baskenland und erlebte mit, wie das Andenken an die damaligen Opfer der Bombardierung bewahrt wird von den Einwohnern Gernikas, wie sie es ihren Kindern lebendig und anschaulich als ihre Geschichte vermitteln und eindringlich fordern, Bedingungen zu schaffen, die Kriege verhindern.

8.5. 19 Uhr: Vortrag: Freiheit und Heimat bei Ernst Bloch
Ort: Zelig
Gerd-Rüdiger Hoffmann gibt einen Einblick in das Denken von Ernst Bloch und beleuchtet die zwei Begriffe Freiheit und Heimat. Bloch spricht von Befreiung als Freiheit von Druck, „also von etwas, das den aufrechten Gang verhinderte und verneinte“. Das Wort Heimat reklamiert ein geradliniger Linker eher nicht für sich. „Links ist da, wo keine Heimat ist“, war der Titel eines kürzlich erschienenen Artikels in der Tageszeitung „neues deutschland“. Das ist eine schwierige Konstellation für Sorben/Wenden, jedoch nicht nur für sie. Auch hier könnte Bloch mit seinem dynamischen Begriff von Heimat zur Diskussion und weniger Konfrontation beitragen. Der Vortrag will dazu beitragen. Diskussion erwünscht.

Später: 17.5. 17 Uhr: Lesecafé: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“
Ort: Bücherei Sandow
Manja Präkels ließt aus ihrem Debütroman vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.

10.3. Frauen* gemeinsam gegen Rassismus und Ungerechtigkeit

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Women* together against racism and injustice
Cottbus Sandow (Muskauer Platz)
10.03.2018 11:30 am

Marking the 8th of March, the International Women*s Day of Struggle we, Women in Exile and Friends together with other allies are organizing a Demonstration in Cottbus, south Brandenburg.
We are turning against the hatred against refugees caused by right populist, spreaded by media and carried out by the politics.
This hatred follows a conservative and right conception of women and is systematically provoking a separation between Cottbus citizens.

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