PRESSEMITTEILUNG

+++ Erste Unterzeichner*innen für den Aufruf von Cottbus Nazifrei!
+++ Informationsveranstaltung am 4.Februar im Piccolotheater

Das Bündnis Cottbus Nazifrei! kann sich zwei Wochen vor dem großen Aktionstag über die ersten prominenten Unterstützer*innen für den Aufruf gegen den Neonaziaufmarsch am 15. Februar 2014 freuen. Zudem findet am 4. Februar im Piccolotheater eine Informationsveranstaltung rund um die Proteste und Veranstaltungen in Cottbus statt. Vertreter*innen des „Cottbuser Aufbruchs“ und Cottbus Nazifrei! werden gemeinsam mit einem Anwalt über die geplanten Aktionen von „Cottbus bekennt Farbe“ informieren.

Die ersten Unterstützer*innen haben den diesjährigen Aufruf von Cottbus Nazifrei unterzeichnet. Mit dabei sind Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), Andrea Johlige (Landesgeschäftsführerin DIE LINKE Brandenburg) und die Punkband ZSK, die mit ihrer Kampagne „Kein Bock auf Nazis“ das Cottbuser Bündnis unterstützen. Dazu erklärt Jakob Lupus von Cottbus Nazifrei!: „Wir freuen uns, dass die ersten Initiativen und Einzelpersonen unseren Aufruf unterstützen und gehen davon aus, dass in den nächsten Tagen noch viele Menschen diesem Beispiel folgen werden.“

In diesem Jahr steht der Aufruf unter dem Motto „Nazis blockieren – Geschichte wird gemacht“. „Geschichte passiert nicht einfach. Geschichte braucht immer Menschen, die sie schaffen und schreiben. Deshalb ruft Cottbus Nazifrei! dazu auf den Naziaufmarsch, wie schon im vergangenen Jahr, unmöglich zu machen“, so Jakob Lupus zur Wahl des Mottos. „Außerdem sollte die Umdeutung der Geschichte durch die Neonazis verhindert werden, wo immer sie passiert“.

Sämtliche Informationen über die geplanten Gegenaktionen zum Naziaufmarsch werden am 4. Februar um 19 Uhr im Piccolotheater noch einmal gebündelt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich von den Akteur*innen Fragen von „Cottbus bekennt Farbe“ beantworten zu lassen. „Wir haben zusätzlich einen Anwalt zu der Veranstaltung eingeladen, sodass besonders intensiv auf die Legalität von Blockaden als Spontanversammlungen eingegangen werden kann“, erklärt Jakob Lupus.

Sprecher*innenrat, u.a. Jakob Lupus: Tel. 0152 – 236 312 43